
Zum Landeslager bei Kassel diesen Sommer sind vom Stamm Pilgrim 20 Pfadis, Jungpfadis und RRs angereist. Wir haben in einer Ecke an der Hecke unsere Zelte aufgeschlagen. Als VCP Sachsen hatten wir soo viel Platz auf dem Lagerplatz, da wurde direkt ein Fußballplatz deklariert. Aber wo ist das Feuerholz? Nach einigem erkunden war auch dieses Mysterium geklärt. Es wurden ein paar aufregenden Lagerbauten errichtet, Türme, Fußballtore und Hängemattengestelle wurden die ganze Woche bespielt und teilweise mehrfach auf und abgebaut. Workshops wie Fackeln bauen, Ketten fädeln, Minigolf und vielem mehr füllten die folgenden Tage.
Fast alle von uns sind auf einen zweitägigen Haik gegangen wo wir einiges erlebt haben: Der von uns auf der Karte ausgewählte Weg, existierte leider nicht, dadurch wurden aus 15 gleichmal 18 Kilometer, was auch unsere jüngsten tapfer gemeistert haben, trotz das manche viel zu wenig Wasser dabei hatten. Keine Sorge, es ist niemand verdurstet. Endlich bei unserem Übernachtungsplatz angekommen haben wir uns ausgeruht, und einmal wieder zu Kräften gekommen war das Highlight auf jeden Fall das Eis! Da konnten plötzlich alle, die „nie wieder aufstehen können“ wieder laufen. Übernachtet haben wir in einem Pfarrgarten am Fluss unter den Sternen. Auch wenn manche ihren Schlafsack mit den Nacktschnecken teilen mussten… auf dem Rückweg wurde das Gepäck dann den Kräften entsprechend verteilt. Wieder zurück haben wir im Sonnenuntergang Aufnahmen und Übertritte gefeiert. Beim Großspiel haben unsere Jungpfadis und frisch gebackenen Pfadis das erste mal Gruppen angeleitet und sehr bunte Zaubertränke gebraut. Die ganze Zeit war Eddie der Polarfuchs, das Maskottchen der ältesten Sippe, mit dabei und wurde intensiv gekuschelt.
Dieser Text ist in der Jahresschrift des VCP Sachsen 2024 erschienen.
